Bei Invideo AI beziehen sich Generative Credits auf eine Währung innerhalb der Plattform, die genutzt wird, um Inhalte zu erstellen, die vollständig von der KI generiert werden – also Inhalte, die nicht auf vorgefertigten Vorlagen, Stockmedien oder bestehenden Dateien basieren. Das bedeutet, dass die KI aus einem Text-Prompt (z. B. „Ein futuristisches Raumschiff fliegt durch einen Nebel“) ein komplett neues Video oder Bild von Grund auf erzeugt. Hier ist eine Erklärung, was das genau umfasst:
Definition von Generative Credits bei Invideo AI:
- Was sie messen: Generative Credits quantifizieren die Menge an KI-generierten Inhalten, die du pro Monat erstellen kannst. Sie werden basierend auf der Dauer des generierten Videos oder der Anzahl der generierten Bilder berechnet.
- Berechnung:
- Videos: Ein Generative Credit entspricht einer Sekunde KI-generiertem Video. Zum Beispiel kostet ein 5-Sekunden-Video 5 Credits.
- Bilder: Jedes KI-generierte Bild verbraucht 1 Credit.
- Zweck: Sie dienen dazu, die Nutzung der rechenintensiven KI-Generierung zu begrenzen und die Kosten für Invideo zu decken, da die Erstellung solcher Inhalte teurer ist als das Bearbeiten von Stockmedien.
Wie sie funktionieren:
- Prompt-basierte Erstellung: Wenn du einen Prompt eingibst und auf „Generate a Video“ klickst, zeigt dir Invideo vorab, wie viele Generative Credits abgezogen werden. Diese werden dann von deinem monatlichen Kontingent abgezogen.
- Pläne:
- Plus-Plan: Enthält z. B. 50 AI-Minuten, aber keine spezifische Angabe zu Generative Credits; diese können separat hinzugekauft werden.
- Business-Plan: 100 Minuten, ebenfalls mit der Option, Credits hinzuzufügen.
- Unlimited-Plan: Unbegrenzte Minuten, aber Generative Credits sind wahrscheinlich weiterhin begrenzt oder optional erhältlich.
- Reset: Die Credits werden monatlich zum Abrechnungsdatum zurückgesetzt und verfallen, wenn sie nicht genutzt werden (kein Übertrag in den nächsten Monat).
Unterschied zu AI-Minuten:
- AI-Minuten: Beziehen sich auf die Gesamtdauer der exportierten Videos, unabhängig davon, ob sie generativ oder mit Stockmedien erstellt wurden.
- Generative Credits: Spezifisch für rein KI-generierte Inhalte ohne vorgefertigte Elemente.
Praktisches Beispiel:
- Du erstellst ein 10-Sekunden-Video mit dem Prompt „Ein Drache fliegt über eine mittelalterliche Stadt“. Die KI generiert alles (Bilder, Animationen, Übergänge) von Grund auf. Dafür werden 10 Generative Credits abgezogen. Wenn du dein Video später mit Stockmusik oder eigenen Clips ergänzt, zählen nur die generierten Teile als Generative Credits.
Wo du es nachprüfen kannst:
- Auf der Usage-Seite in deinem Invideo-Konto siehst du, wie viele Generative Credits du diesen Monat verbraucht hast und wie viele dir noch bleiben.
- Beim Generieren eines Videos zeigt die Plattform vorab den Credit-Verbrauch an.
Warum wichtig?
Da die generative KI-Technologie (z. B. in Invideo AI V3) viel Rechenleistung benötigt, nutzt Invideo diese Credits, um die Nutzung zu regulieren und gleichzeitig die Plattform wirtschaftlich zu betreiben. Es ist ein Unterscheidungsmerkmal zu Tools, die nur Stockmedien kombinieren.