ChatGPT-Meisterkurs (Teil12): 9 Prompts, die du kennen musst

ChatGPT ist ein leistungsstarkes Werkzeug, aber viele Nutzer schöpfen sein volles Potenzial nicht aus. Das liegt oft an der Verwendung falscher oder ineffektiver Prompts. In diesem Beitrag stelle ich dir neun Prompts vor, die du wahrscheinlich noch nicht kennst und die deinen Umgang mit ChatGPT revolutionieren werden.

1. Der Teufelsanwalt: Überwinde deine kognitive Verzerrung

  • Prompt: „Spiele den Teufelsanwalt zu diesem Statement: [deine Aussage]“
  • Anwendung: Dieser Prompt hilft dir, schnell Gegenargumente zu einer These zu finden. Das ist besonders nützlich in Diskussionen, Verkaufsgesprächen oder wenn du deine eigene Meinung kritisch hinterfragen möchtest.
  • Beispiel: „Spiele den Teufelsanwalt zu diesem Statement: KI ist überflüssig im Kundenservice.“
  • Ergebnis: ChatGPT liefert dir eine Liste von Gegenargumenten, z.B. „KI-Chatbots können rund um die Uhr Kundenanfragen beantworten“, „KI kann große Datenmengen analysieren und personalisierte Empfehlungen geben“, „KI-gestützte Systeme können repetitive Aufgaben automatisieren und Mitarbeiter entlasten.“

2. Zitate mit Fußnoten: Faktengestützte Argumentation

  • Prompt: „[Dein Text] Zitiere die folgenden Aussagen mit konkreten Zitaten aus dem obigen Text und füge Fußnoten hinzu: [deine Aussagen]“
  • Anwendung: Dieser Prompt ist ideal für wissenschaftliche Arbeiten, Recherchen oder wenn du deine Argumente mit konkreten Beweisen untermauern möchtest.
  • Beispiel: (Du fügst einen Text über die Auswirkungen des Klimawandels ein) „Zitiere die folgenden Aussagen mit konkreten Zitaten aus dem obigen Text und füge Fußnoten hinzu: „Der Klimawandel führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels“ und „Dürren werden in vielen Regionen häufiger auftreten“.“
  • Ergebnis: ChatGPT zitiert die entsprechenden Textstellen und fügt Fußnoten mit den Quellenangaben hinzu.

3. Unzureichende Informationen: Vermeide Halluzinationen

  • Prompt: „[Dein Text] Beantworte die folgende Frage nur auf der Grundlage des obigen Textes. Wenn die Antwort nicht im Text enthalten ist, antworte mit „Unzureichende Informationen“: [deine Frage]“
  • Anwendung: Dieser Prompt verhindert, dass ChatGPT „halluziniert“ und falsche Informationen erfindet. Er zwingt das Modell, sich ausschließlich auf den bereitgestellten Text zu konzentrieren.
  • Beispiel: (Du fügst einen Text über die Geschichte der Raumfahrt ein) „Beantworte die folgende Frage nur auf der Grundlage des obigen Textes. Wenn die Antwort nicht im Text enthalten ist, antworte mit „Unzureichende Informationen“: Wann wurde der erste Mensch auf dem Mars geboren?“
  • Ergebnis: ChatGPT antwortet mit „Unzureichende Informationen“, da diese Information nicht im Text enthalten ist.

4. Fallstudien: Lerne von den Besten

  • Prompt: „Ich interessiere mich für [dein Thema]. Kannst du eine Auswahl von Fallstudien von verschiedenen Unternehmen bereitstellen, in denen dieses Wissen erfolgreich angewendet wurde? Diese Fallstudien sollten eine kurze Übersicht, die Herausforderung, die sich stellte, die umgesetzten Lösungen und die Ergebnisse liefern.“
  • Anwendung: Dieser Prompt hilft dir, schnell relevante Fallstudien zu einem Thema zu finden und von den Erfahrungen anderer Unternehmen zu lernen.
  • Beispiel: „Ich interessiere mich für künstliche Intelligenz im Marketing. Kannst du eine Auswahl von Fallstudien von verschiedenen Unternehmen bereitstellen, in denen dieses Wissen erfolgreich angewendet wurde?…“
  • Ergebnis: ChatGPT liefert dir eine Liste von Fallstudien mit den gewünschten Informationen.

5. Wiederverwendbare Vorlagen: Zeit sparen und Konsistenz gewährleisten

  • Prompt: „Wandle die folgende Ausgabe in eine wiederverwendbare Vorlage um: [deine Ausgabe]“
  • Anwendung: Wenn dir ein bestimmtes Format oder eine Struktur gefällt, kannst du es als Vorlage speichern und später wiederverwenden.
  • Beispiel: (Du hast eine Liste von historischen Ereignissen mit Jahreszahlen, Beschreibungen und beteiligten Personen erstellt) „Wandle die folgende Ausgabe in eine wiederverwendbare Vorlage um: [deine Liste]“
  • Ergebnis: ChatGPT erstellt eine Vorlage, die du später mit anderen Inhalten füllen kannst.

6. Diagramme und Mindmaps: Visualisierung leicht gemacht

  • Prompt: „Erstelle ein Diagramm/eine Mindmap mit [deinen Ideen/Informationen]“
  • Anwendung: In Verbindung mit einem Tool wie Wimsicle (wie im Transkript erwähnt) kannst du komplexe Informationen visualsieren und Brainstorming effektiv gestalten.
  • Beispiel: „Erstelle eine Mindmap mit 30 Videoideen für meinen YouTube-Kanal zum Thema KI.“
  • Ergebnis: ChatGPT erstellt eine Vorlage für ein Diagramm/eine Mindmap, die du dann in deinem Visualisierungs-Tool weiterbearbeiten kannst.

7. Aktuelle Trends: Bleibe am Puls der Zeit

  • Prompt: „Was sind die aktuellen Trends in [deinem Bereich]?“
  • Anwendung: Dieser Prompt hilft dir, über die neuesten Entwicklungen und Innovationen in deinem Interessengebiet informiert zu bleiben.
  • Beispiel: „Was sind die aktuellen Trends im Bereich Webdesign?“
  • Ergebnis: ChatGPT liefert dir eine Übersicht über die aktuellen Trends.

8. Brainstorming: Neue Ideen entwickeln

  • Prompt: „Ich brauche Ideen für [dein Projekt/Vorhaben]. Kannst du mir einige Vorschläge machen?“
  • Anwendung: Dieser Prompt unterstützt dich bei der Ideenfindung und hilft dir, kreative Lösungen zu entwickeln.
  • Beispiel: „Ich brauche Ideen für eine Marketingkampagne für ein neues Produkt.“
  • Ergebnis: ChatGPT liefert dir eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen.

9. Problemlösungen: Herausforderungen meistern

  • Prompt: „Ich habe folgendes Problem: [deine Beschreibung]. Hast du Vorschläge, wie ich es lösen kann?“
  • Anwendung: Dieser Prompt hilft dir, konkrete Lösungen für deine Probleme zu finden.
  • Beispiel: „Ich habe Schwierigkeiten, meine Zeit effektiv zu managen. Hast du Vorschläge, wie ich meine Produktivität steigern kann?“
  • Ergebnis: ChatGPT liefert dir Ratschläge und Lösungsvorschläge.

Mit diesen neun Prompts bist du bestens gerüstet, um das volle Potenzial von ChatGPT auszuschöpfen. Experimentiere mit ihnen und entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die dir dieses KI-Tool bietet!

Google Position ermitteln




Heute stand ich wieder einmal vor der Frage  -Welche Position hat meine Webseite aktuell?

Eine Frage die nicht ganz unwichtig ist, wenn man Zeit, Mühe und Geld investieren will um sein Ranking zu verbessern. Also habe ich mich mal kurz umgeschaut. Natürlich kann man theoretisch (und natürlich auch praktisch) für jede URL und  verschiedene Suchbegriffe manuell in Google suchen und sich dann durch die Ergebnislisten wühlen, bis man seine eigene Webseite gefunden hat oder nicht – aber wer hat schon diese Zeit und Nerven. Ich jedenfalls nicht.

Es liegt also nahe, den Service zu nutzen, den SEO-Agenturen und Webseiten bieten. Dieser Service ist regelmäßig kostenlos. Denn mit der Bereitstellung dieses Service kann die betreffende Webseite ihre Kompetenz nachweisen und damit liefert sie  automatisch das entschéidende Argument für die Inanspruchnahme ihrer Dienstleistungen.

Leider war das Ergebnis ernüchternd bis enttäuschend. Letztendlich habe ich nur eine Webseite gefunden, die tatsächlich brauchbare Ergebnisse geliefert hat. Andere Webseiten lieferten nur die Suchergebnisse von Google aus, andere lieferten gar keine Ergebnisse und einmal wurde ein Account zwingend gemacht.

Die einzige Webseite, die wirklich ein Ergebnis lieferte und die ich hiermit empfehle:

sitechecker.pro

Sitechecker lieferte nicht nur Ergebnisse für meine Hauptdomain, sondern zusätzlich noch für einige Subdomains und sogar für einzelne Seiten. Natürlich nicht für alle, das wäre wirklich zuviel verlangt, aber immerhin zehn Ergebnisse. Also mein Tipp – einfach selber austesten.

Adsense Einnahmen steigern – 8




Heute geht es ähnlich wie in Tipp 7 um die Frage, den Besucher zu animieren möglichst viele Seiten zu besuchen. Während ich das letzte mal insbesondere auf das Thema „Artikelserien“ eingegangen bin, was ja letztendlich und im Wesentlichen Blogs betrifft, geht es heute vor allem um das gleiche Thema bei Webseiten. Wobei sich meine Ausführungen natürlich auch bei Blogs anwenden lassen, denn man kann nicht zu jedem Thema gleich eine Artikelserie erstellen.

Die meisten Webseiten haben ein Problem – sie sind meist ziemlich statisch. Womit ich einfach sagen will, die Struktur ändert sich oftmals im Laufe der Zeit praktisch gar nicht mehr. Die Inhalte nur marginal. Die Struktur ergibt sich regelmäßig aus der stofflichen oder zum Beispiel betrieblichen Gliederung. Diese ist daher mehr oder weniger umfangreich. Ich schreibe hier nicht für kleine Webseiten mit 4-5 Seiten, die eine kleine Firma vorstellen und nur zur Kontaktaufnahme dienen, sondern für richtige Webpräsenzen mit denen man auch tatsächlich nennenswerte Adsense-Umsätze generieren kann. (20 – 30.000 Seitenaufrufe sollten es schon pro Tag sein).

Und es sei natürlich auch angemerkt, das man solche Zahlen an Seitenaufrufen in der Regel erst nach ein paar Jahren erreicht. Umso wichtiger die Optimierung in Bezug auf die Seitenaufrufe/Besucher. Denn je mehr Seiten der einzelne Besucher aufruft, desto eher erreiche ich die vorgenannte Kennziffer. Und ja, aus meiner Erfahrung ist das Erreichen dieser Kennzahl wichtig, denn dann wird die entsprechende Webpräsenz aufgrund der offensichtlich besseren Reichweite auch für die Publisher interessanter und man erzielt auch höhere Vergütungen. „Adsense Einnahmen steigern – 8“ weiterlesen

Adsense Einnahmen steigern – 7

Eine der einfachsten Möglichkeiten die Adsense-Einahmen zu steigern, ergibt sich aus der konsequenten Anwendung und Ausnutzung der Basics von Adsense – viele Nutzer auf einer Seite, am besten auf allen, und Content.

Die Möglichkeiten der Nutzergenerierung sind relativ begrenzt und im Normalfall durch den Aufwand der zur Generierung nötig ist (vor allem Zeit und/oder Geld), begrenzt. Damit legt sich der Focus zwangsläufig darauf, jeden Nutzer der unsere Webseite/Blog dazu zu bewegen, möglichst viele Seiten zu besuchen, denn mit jedem Seitenaufruf erhöht sich der Nutzen in Bezug auf Adsense.

Das bedeutet natürlich, das der Content der Seiten den Besucher ansprechen muss – ideale Inhalte sind also solche, die weiterführende und/oder alternative Informationen versprechen (und auch bieten). Eine typische Form, die sich besonders bei Blogs anbietet, ist die Erstellung von Artikelserien zu einem bestimmten Thema. Ein Beispiel ist hier meine Artikelserie zur Steigerung und Optimierung der Adsense-Einnahmen. „Adsense Einnahmen steigern – 7“ weiterlesen

Ein Testproblem – mit den Nerven am Ende

Ich habe mich jetzt zwei Tage lang nur rumgeärgert und bin bald verzweifelt. Dabei ist es doch so einfach eine Änderung an seiner Webseite zu testen.
Ja, schön wäre es. Die meisten Änderungen kann man ja in der Vorschau eines ordentlichen Webeditors sehen – also in meinem Fall im CMS meines Providers. Aber bestimmte Dinge eben nicht. Das hört meistens auf, wenn man mit Scripten arbeitet oder/und mit Cookies. Da muss man schon die Webseite veröffentliche und im Browser aufrufen. Und zwar in verschiedenen. Und, das werdet ihr sicher auch machen, man testet ja nicht nur einmal, sondern ein paarmal. Das ist ja oftmals sowieso zwingend notwendig. Und genau daran bin ich fast verzweifelt.

Denn der Browser ruft die Seite beim zweiten mal ja nicht vom Server ab, sondern aus seinem Cache. Also muss man jedesmal den Browser-Cache und evtl. die Cookies, am besten immer gleich alles, löschen, bevor man einen Testaufruf macht. Besonders dann, wenn man ein kniffliges Problem hat und sich an die Lösung herantasten muss. Denn einmal das Löschen vergessen und man hat vorher noch einmal etwas geändert, erscheint die Version von vor der Änderung und man denkt es hat nicht funktioniert. Da kann man sich zu Tode testen. Zum Glück kann man bei den aktuellen Browsern das Einstellungsmenü zum Löschen des Caches als separaten Tab öffnen. Trotzdem nervt es. „Ein Testproblem – mit den Nerven am Ende“ weiterlesen